Unsere Kleintiere
uns
Ziegen
Unser Tierbestand besteht aus Hausziegen, besser gesagt, aus Bunten und Weißen Deutschen Edelziegen. Das Phänomen ist, dass die Ziegen auf dem Stadtteilbauernhof Milch geben, obwohl sie niemals ein Zicklein geboren haben. Aus der Milch unserer Ziegen haben wir in der Vergangenheit schon leckeren Käse hergestellt. Da die Tiere ihren eigenen Charakter haben, lassen sie sich nur von einigen wenigen Menschen vom Hof melken.
Besonders erwähnenswert ist unser Pöckchen. Sie ist mittlerweile 14 Jahre alt. Pöckchen war unser erstes Bauernhoftier und ist somit auch zu unserem Logo geworden. Sie ist die temperamentvolle Chefin im Stall. Wenn es Leckereien wie Brot und Rüben gibt, nimmt sie sich das Recht heraus diese als erste, notfalls mit ihren Hörnern, einzufordern. Wenn sie allerdings Wasser sieht, hört man ihr Glöckchen, das sie um dem Hals trägt, nur noch aus der Ferne.
Wissenswertes:
Nicht nur der Bock hat Hörner auch die weiblichen Ziegen besitzen welche. Die Bunte Deutsche Edelziege entstand aus den verschiedenen Farbvarianten braun getönter Ziegen aus allen Gebieten Deutschlands. Die Weiße Deutsche Edelziege ging aus weißen Schlägen heimischer Ziegen, die mit Schweizer Saanenziegen veredelt wurden, hervor.
Enten
Unsere Enten sind indische Laufenten. Sie sind wohl die scheusten Tiere auf dem Hof. Manchmal sieht man nur lange Hälse mit Kopf aus dem hohen Gas schauen. Kommt man näher sieht man die Tier mit noch längeren Hälsen und Geschnatter davonrennen.
Mittlerweile sind alle Entenbabys groß geworden und es ist eine richtig schöne große Entenfamilie entstanden
Hast Du/haben Sie schon mal Laufenten beim schnellen Laufen gesehen? Das sieht wirklich witzig aus, das solltest Du Dir/sollten Sie sich bei Gelegenheit einmal anschauen.
Wissenswertes:
Von Südostasien und dem Malayischen Archipel kam sie um 1850 nach England, wo sie im zoologischen Garten zur Reinzucht und Kreuzung verwendet wurde. Darwin wies ihre Abstammung von der Stockente nach. Die Laufente ist sehr frühreif und beginnt bereits im Alter von nur 4 Monaten mit dem Legen. Die Lieblingsspeise der Laufenten sind Nacktschnecken. Die hat sogar dazu geführt, daß Laufenten systematisch zur biologischen Schneckenbekämpfung eingesetzt werden. Laufenten sind sehr winterharte Tiere und benötigen keinen beheizten Stall, da die Enten einen Blutzusatz haben, der das Gefrieren des Blutes bis -15° C verhindert.
Katzen
Seit kurzem haben wir wieder drei Katzen. Unsere Katzen sind alle drei europäische Kurzhaarkatzen.
Die unternehmungslustige Zora ist viel unterwegs ist und fängt dabei fleißig Mäuse, genießt es aber hin und wieder auch sich mit Streicheleinheiten verwöhnen zu lassen.
Perkins und Patcha unsere Neuzugänge aus dem Tierheim, beginnen langsam die Gegend zu erkunden. Perkins ist für alles zu haben, egal ob ausgiebige Streicheleinheiten oder wilde Spiele. Sein Bruder Patcha beobachtet den Trubel lieber aus sicherer Entfernung, nur um plötzlich über den Platz zu schießen um einen Lichtreflex zu jagen.
Wissenswertes:
Die Hauskatze stammt ursprünglich von der nordafrikanischen Wild- oder Falbkatze ab und ist ein seit mindestens etwa 9500 Jahren vom Menschen gehaltenes Haustier. Rot ist eine Farbe, die Katze nicht sehen können. Vermutlich wird die Farbe als gelblich gesehen.
Hühner
Wir haben drei Arten von Hühner auf unserem Hof, das kleine schwarze Zwerghuhn, das flauschige Lachshuhn und das lebendige Maranshuhn. Wir habe Eier von unseren Lachshühner ausbrüten lassen. Jetzt haben wir ganz ganz viele Hennen und drei Hähne. Sie lassen sich gerne mal von den Kindern das weiche Gefieder streicheln.
Die Zwerghühner sind kleine "Herdentiere". Sie laufen immer in der Gruppe herum. Da wo der Hahn ist, sind auch die Damen. Leider verstecken sie sich gerne und wir müssen sie immer suchen, aber die Kinder finden sie immer irgendwo.
Maranshühner legen hell- bis dunkelbraune Eier mit einer außergewöhlich dicken Schale.
Wissenswertes:
Hervorgegangen ist das Lachshuhn aus dem französischen Faverolleshuhn, das aus dem gleichnamigen Dorf Faverolles im mittleren Frankreich stammt. Das ehemals schlichte Landhuhn wurde Ende des 19. Jahrhunderts umgezüchtet. Ein reinrassiges Lachshuhn muss immer einen Bart, befiederte Aussenzehen und eine fünfte Zehe haben. Dem lachsfarbenen Gefieder der Hennen verdankt das Huhn seinen Namen.
Deutsche Lachshühner waren 1997 nur mit ca. 1070 Tieren in Deutschland vertreten. Sie stehen in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen. Leider ist der Bruttrieb der Lachshühner sehr gering.
Kaninchen
Unsere Kaninchen sind süße Gesellen. Manchmal kuscheln sie in der Gruppe zusammen, manchmal jagen sie, wilde Haken schlagend, durch ihr Gehege. Momatan haben vier schwarz-weiße Kaninchen, drei Jungs und ein Mädchen.
Wissenswertes:
Kaninchen graben Erdbauten, während Hasen im freien Feld leben und sich kleine Mulden graben. Besonders
neugeborene Kaninchen kommen nackt und blind zur Welt und sind Nesthocker, während neugeborene Hasen ein Fell und offene Augen haben und Nestflüchter sind. Kaninchen ziehen sich bei Gefahr in ihren Bau zurück; Hasen legen sich ganz still in ihre Mulden. Kaninchen leben in Gruppen, der Hase ist eher der Einzelgänger.
Schafe
Unsere sechs Schafe sind alles Mädels und eine richtige Herde, teilweise sind sie sogar Mutter und Tochter. Wenn eines sich erschrickt, rennen alle gemeinsam los. Wenn gefüttert wird, will jede als erste fressen. Bewährt hat sich die Herde aber auch im Sommer als sehr gewissenhafte "Rasenmähergang"! Schaf Tabla ist das Leitschaf und paßt immer gut auf alle auf. Wenn nix besonderes los ist, döst sie gerne in der Sonne, schließlich ist sie mit ihren elf Jahren schon eine alte Dame. Das einzig dunkle Schaf ist Peanut. Obwohl Peanut äußerlich das schwarze Schaf in der Herde ist, hat sie trotzdem einiges auf dem Kasten. So hat Peanut herausgefunden, wie die Gattertür geöffnet werden kann.
Wissenswertes:
Schafe gehören zu den ältesten Haustieren. Sie sind robuste und genügsame Tiere, das macht sie anpassungsfähig in Bezug auf klimatische Bedingungen und das Nahrungsangebot. Dies wiederum erleichtert die Schafhaltung und trug zur weltweiten Verbreitung dieser Nutztiere bei. Mittlerweile gibt es eine Milliarde Schafe auf der Welt.






